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HYLASE

HYLASE

VERRUTSCHTE HYALURON-FILLER UND KNÖTCHEN AUFLÖSEN

Heutzutage ist Hyaluronsäure im Bereich der ästhetischen Faltenbehandlung nicht mehr wegzudenken. Durch den reglerechten Boom der letzten Jahre hat sich auch die Anzahl der Anbieter vervielfacht. Dabei hängt das Ergebnis einer Unterspritzung mit Hyaluronsäure im Wesentlichen von der Erfahrung und Kunst des Behandlers ab – und diese ist leider nicht immer gegeben.

Eine misslungene Hyaluron Behandlung kann schnell zum Alptraum eines jeden Patienten werden. Zu den häufigsten Behandlungsfehlern gehören:

- Überspritzte Gesichtspartien
- Knubbel, Knötchen oder Verhärtungen
- Schwellungen oder Überspritzungen durch Hyaluron
- Schiefe Unterspritzungen bis hin zu Asymetrien

Die gute Nachricht: Mit Hyaluronidase (Hylase) kann Hyaluronsäure ohne große Nebenwirkungen schnell & effektiv aufgelöst werden. Glücklicherweise kann auch noch nach mehreren Jahren falsch gespritzte Hyaluronsäure im Gewebe aufgelöst und der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt werden. Voraussetzung für das erfolgreiche Entfernen der falsch gespritzten Hyaluronsäure ist allerdings ein erfahrener Behandler und dass möglichst die Marke des zuvor verwendeten Hyaluron-Produkts bekannt ist.

Was ist Hylase oder Hyaluronidase?

Hyaluronidase oder kurz Hylase ist ein Enzym, welches die vernetzte Hyaluronsäure in eine flüssige, wasserartige Substanz umwandelt und abbaut. Das Enzym Hylase ist auch in natürlicher Weise im menschlichen Organismus vorhanden und baut im Gewebe täglich körpereigene Hyaluronsäure ab. Leider ist das Wissen über die Anwendung von Hylase begrenzt und mit vielen falschen Geschichten behaftet, wodurch Fehlinformation über das Auflösen von Hyaluronsäure mit Hylase verbreitet werden.

HYLASE

Wann ist das Ergebnis einer Hylase-Behandlung sichtbar?

Hylase wirkt schnell, das Endergebnis kann bis zu 5 Tagen dauern. Das erste Ergebnis der Hylase-Behandlung ist spätestens am nächsten Tag sichtbar. Das Endergebnis kann allerdings bis zu 5 Tage nach der Behandlung mit Hylase dauern. Sollte die Hylase-Dosis nicht ausgereicht haben, um unerwünschte Knubbel oder Schwellungen durch Hyaluronsäure zu entfernen, kann eine weitere Dosis Hylase nach 14 Tagen injiziert werden.

Hyaluronidase löst grundsätzlich alle Arten von Hyaluronsäure auf – auch körpereigenes Hyaluron. Um einen übermäßigen Abbau zu vermeiden, muss der Behandler sorgfältig darauf achten, dass nicht zu viel Hyaluronidase verwendet wird, um die falsch gespritzte Hyaluronsäure aufzulösen. Durch zu viel Hylase können an der behandelten Zone unschöne Dellen oder Vertiefungen entstehen.

Doch keine Sorge, selbst wenn eine kleine Vertiefung entstehen sollte, gesundheitsgefährdend ist eine übermäßige Dosis Hylase nicht und der Körper gleicht den kleinen Verlust an eigener Hyaluronsäure erfahrungsgemäß schnell wieder aus.

Ablauf einer Hylase Behandlung

Ein erfahrener Behandler wird vor jeder Hylase-Injektion eine ausführliche Beratung durchführen. Dazu gehört auch eine gründliche Untersuchung der vorangegangenen Hyaluronbehandlung, um sicherzustellen, dass Schwellungen oder Knötchen tatsächlich auf eingebrachte Hyaluronsäure zurückzuführen sind. Der Patient sollte möglichst wissen, welches Hyaluronprodukt bei der Unterspritzung verwendet wurde. Denn je nach Produkt und Menge des unterspritzten Materials, kann der Behandler die notwendige Hylase-Behandlung besser abstimmen und entsprechend des Befundes die angemessene Dosis wählen. Bei kleinen Arealen wird die Hylase punktuell mit einer sehr dünnen Nadel in geringen Injektionen direkt in die betroffene Zone gegeben. Bei größeren Arealen, wie überspritzte Wangen, wendet der erfahrene Behandler spezielle Techniken an, um ein häufiges Einstechen zu vermeiden. Zudem wird genau eingeschätzt, ob ein komplettes Entfernen der Hyaluronsäure überhaupt notwendig ist. Oder ob es reicht, nur einen Teil der falsch gespritzten Hyaluronsäure aufzulösen, um wieder ein ansprechendes Ergebnis herzustellen. Die Hylase-Behandlung erfolgt ambulant und dauert je nach Ausgangssituation bis zu 30 Minuten inklusive Untersuchung. Der Patient kann nach der Behandlung mit Hylase sofort wieder am Alltag teilnehmen.

Kann nach einer Hyalse-Behandlung wieder Hyaluron unterspritzt werden?

Nach jeder Hyalse Behandlung kann auch wieder Hyaluronsäure unterspritzt werden.Um ein schönes Ergebnis der neuen Hyaluronbehandlung zu erhalten, sollten mindestens 14 Tage zwischen dem Auflösen der Hyaluronsäure und der neuen Hyaluron-Unterspritzung im selben Areal liegen.

Zusammen mit dem Behandler entscheiden Patienten über die nächsten Behandlungen mit Hyaluronsäure. Der Neuaufbau mithilfe von Hyaluronsäure verläuft in der Regel ohne Komplikationen.

ACHTUNG: Behandlungen mit Hylase dienen nicht dazu, sich ein vermeintliches Wunsch-Gesicht durch Auflösen von Hyaluronsäure und Aufspritzen mit Hyaluronsäure zurecht zu modellieren.

Ist die die Behandlung mit Hylase schmerzhaft?

Die Behandlung mit Hylase zur Entfernung von Hyaluronsäure verursacht leichte Schmerzen. Während der Behandlung selbst verspürt der Patient ein leichtes Brennen an der zu behandelnden Stelle. Eine Betäubung ist nicht notwendig. Das Auflösen von Hyaluronsäure mit Hylase ist im Allgemeinen schonend und mit keinen besonderen Belastungen des Körpers verbunden.

Ablaufplan

Die Kunst der Hyaluron-Behandlung

Es ist keine Wissenschaft, Hyaluron-Gel unkoordiniert in ein Gesicht zu spritzen.Die Kunst besteht darin, das individuelle Gesicht des Patienten zu erhalten und ganz natürlich nicht mehr alt, gestresst oder müde aussehen zu lassen.Das ästhetische Verständnis beweist sich darin, die individuelle Schönheit des Gesichts zu erkennen und gegebenenfalls wieder herzustellen und zu optimieren.

Eine professionelle Unterspritzung mit Hyaluronsäure von einem erfahrenen Behandler eröffnet effektive Möglichkeiten für die ästhetische Faltenbehandlung und der natürliche Gesichtsmodellierung, und das ohne Skalpell, Narkose und OP.

Was ist ein Granulom?

Nicht alle vermeintlichen Schwellungen, Knubbel oder Unebenheiten nach einer Hyaluron-Behandlung sind Behandlungsfehler.

In seltenen Fällen kann es nach einer Unterspritzung mit Hyaluron zu Abstoßungsreaktionen kommen. Der Körper sieht das injizierte Hyaluron-Gel möglicherweise als Fremdkörper an und kapselt es ein. Dadurch entsteht dann ein Knoten oder Knubbel, einem sogenannten Granulom an der Stelle der Unterspritzung.

Das Granulomen kann meistens problemlos mit Hylase aufgelöst und entfernt werden.

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